Die aktuelle Pandemie zwingt immer mehr Unternehmen der Luftfahrtbranche, Mitarbeiter zu entlassen. Doch welche Perspektive bietet sich den hochspezialisierten Angestellten?

Der Traum vom Fliegen hat viele Menschen dazu getrieben, in der Luftfahrt einen Job zu suchen. Ob Pilot, Stewardess, Fluglotse oder Ramp Agent – sie alle sind in der aktuellen durch die Pandemie um Covid-19 ausgelösten Krise vom Stellenabbau betroffen.
Tatsächlich verbinden noch immer Menschen den Traum vom Fliegen alleine mit dem Beruf des Piloten. Wer sich aber näher mit der Fliegerei beschäftigt, erkennt schnell, dass es eine Vielzahl attraktiver Berufe in der Luftfahrt gibt. Und jahrelang galt der gesamte Luftverkehr als Wachstumsbereich. Doch nun stehen die Zeichen auf Jobverlust. Denn das Corona-Virus macht vor fast keinem Wirtschaftszweig halt, und schon gar nicht vor der Luftverkehrsbranche. Nicht nur, dass weniger Waren durch die Welt zu transportieren sind, auch die Fluggäste bleiben aus. Und eine gravierende Besserung ist nicht in Sicht. Deshalb bauen Fluggesellschaften, Flughafenbetreiber und Flugzeugbauer Stellen an.
Die Mitarbeiter sind häufig so stark spezialisiert, dass es schwierig für sie wird, in anderen Branchen Fuß zu fassen. Doch jede Krise bietet auch eine Chance. So gibt es inzwischen in Deutschland eine große Zahl an Möglichkeiten zur Weiterqualifikation.
Häufig sind Mitarbeiter in Airlines und an Flughäfen sehr gut qualifiziert und weisen Schulabschlüsse auf, die sie zu einem Studium berechtigen. Als Einstieg in die akademische Welt bietet sich ein Bachelorstudium an, z.B. an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes im Bereich Aviation Business. Wer dagegen schon über einen Bachelorabschluss verfügt, kann sich mit einem Masterstudium zur Luftfahrt weiterbilden. Die Studiengänge dauern in der Regel zwischen 2 und 5 Jahren, und einige davon sind sogar berufsbegleitend studierbar.
Doch auch ein Studium jenseits der Luftfahrt kann für die Mitarbeiter von Interesse sein. Wer im Airline Controlling arbeiten will, kann z.B. mit einem betriebswirtschaftlich orientierten Studium nichts falsch machen. Und diese gibt es auch an einigen Hochschulen als berufsbegleitendes Studium für Mitarbeiter mit abgeschlossener Lehre und Berufserfahrung.

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